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Dem Nikolaiviertel kommt als historischer Gründungsort in der Berliner Mitte eine besondere Bedeutung zu. Es ist ein Ort, an dem sich in herausragender Weise Geschichte, Kultur, Tourismus, Wirtschaft und gleichermaßen auch innerstädtisches Wohnen und Leben vereinen.

Als lebendiges innerstädtisches Quartier soll das Nikolaiviertel für Anrainer*innen und Besucher*innen gestärkt und attraktiver werden. Das Bezirksamt Mitte lädt deshalb zur Entwicklung einer Quartiersvision in einem partizipativen Prozess ein. Berliner Bürgerinnen und Bürger, Gäste und alle Interessierten sind aufgerufen ihre Meinung zum Ist-Zustand des Nikolaiviertels zu äußern und Anregungen für dessen Zukunft zu geben. Dieses Verfahren wird in der Zeit von August bis Dezember 2019 durchgeführt. Ein Teil dessen findet hier auf der Website statt und ein anderer Teil im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen vor Ort.

Ein Ort voller bewegter Geschichte

Als Gründungsort der historischen Doppelstadt Berlin-Cölln kommt dem Nikolaiviertel eine besondere Bedeutung zu. Es wird vielfach assoziiert mit dem mittelalterlichen Alt-Berlin. Der Anlass für die Gründung der beiden Orte Berlin und Cölln war der zwischen 1220 und 1230 gebaute Mühlendamm. Bereits 1230 wurde in Alt-Berlin die Kirche St. Nikolai fertig gestellt. Am 20. März 1307 wurden die beiden Orte zur Doppelstadt Berlin-Cölln vereinigt. Während Berlin sich ständig ausdehnte und neue städtische Zentren sich bildeten, blieb die Struktur des Nikolaiviertels bis zu seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg im Wesentlichen erhalten:

Im 2. Weltkrieg, zwischen 1943 und 1945, wurde das Nikolaiviertel bis auf fünf Grundstücke komplett zerstört. Bis in die 1980er Jahre blieb die Situation im Nikolaiviertel unverändert. Die kriegszerstörten Gebäude waren abgetragen worden. Die Nikolaikirche stand als Ruine in dem leer geräumten Quartier.

Zur 750-Jahr-Feier Berlins ist das Nikolaiviertel 1987 wieder neu errichtet worden. Die wenigen noch vorhandenen Gebäude wurden restauriert. Zahlreiche Neubauten entstanden in angepasster industrieller Plattenbauweise mit besonderen Gestaltungselementen. Die Fassaden einiger historischer Bürgerhäuser am Nikolaikirchplatz wurden originalgetreu rekonstruiert.

Anfang 2018 wurde das Nikolaiviertel in die Berliner Denkmalliste aufgenommen. Laut Landesdenkmalamt gilt es als „prominentestes Beispiel einer veränderten Baupolitik der DDR in den 1980er Jahren“ und steht für eine „Phase der Rückbesinnung auf die urbanen Qualitäten gewachsener Stadtteile“.

In die Entwicklung einer Quartiersvision sollen alle Beteiligten, die öffentliche Hand, die Akteure vor Ort, Bewohner*innen und Besucher*innen, einbezogen werden. Ziel ist es, dass das Nikolaiviertel wieder stärker auch ein Ort der Berlinerinnen und Berliner wird.

Weitere Informationen unter:
https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/service-und-organi...

Auftraggeber: 
Bezirksamt Mitte von Berlin, SPK
Auftrag: 

Entwicklung eines Quartiersvision für die Zukunft des Nikolaiviertels in einem partizipativen Prozess

Kooperationspartner: 
Axel Pffenigschmidt
Jahr: 
2019

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Partizipative Entwicklung eines Leitbilds für die gewerbliche Entwicklung der Potsdamer Straße im Bereich zwischen Landwehrkanal und Kleistpark gemeinsam mit den lokalen Akteuren

Auftraggeber: 
Quartiersmanagement Magdeburger Platz - Tiergarten-Sd
Hauptnutzung: 
Einzelhandel und Gewerbe
Aufgaben: 
Strukturierung und Konzeptionierung des Prozesses, Durchführung von öffentlichen Informationsveranstaltungen, von moderierten öffentlichen Workshops, von zwei Online-Dialogen, Einzelinterviews und Passantenbefragungen, Konzept- und Leitbildentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation, Erstellung einer Publikation
Jahr: 
2014-2016

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Wie sollen sich Gewerbe und Einzelhandel entlang der Potsdamer Straße künftig entwickeln?

Am Dienstag, 30. Juni 2015, 18.00 Uhr, findet der 2. Öffentliche Workshop „Kultur/Galerien, Gestaltung, Grün„ zur Leitbildentwicklung, in den Räumen der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, An der Apostelkirche 1,10783 Berlin statt.

Begrüßung: Jörg Krohmer, Quartiersmanagement Magdeburger Platz – Tiergarten Süd, Ute Großmann, Quartiersmanagement Schöneberger Norden
Einführung: Barbara Esch Marowski, Leiterin der Galerie im Haus am Kleistpark, Einführung und Moderation: Kerstin Lassnig, urbos, Statement: Gabriele Hulitschke, kinderKUNSTmagistrale e.V.

Mit Kultur in die Zukunft - welche Rolle können Kunst und Kultur für die weitere Entwicklung der Potsdamer Straße spielen? Soll die Potsdamer Straße auch in Zukunft Galerienstandort sein? Wie kann die Aufenthaltsqualität verbessert werden? Braucht die Potsdamer Straße Gestaltungsrichtlinien? Braucht die Potsdamer Straße mehr Grün? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir über diese und viele weitere Fragen sowie über die Ergebnisse von zahlreichen Einzelinterviews und des Online-Dialogs diskutieren.

Der Leitbildprozess wird mit der Fortsetzung des Online-Dialogs auf den Webseiten der Quartiersmanagements und einem weiteren Workshop fortgeführt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich mit ihren Ideen, Wünschen und Fragen in den Prozess einzubringen.

Kontakt:
Kerstin Lassnig
urbos
T. 030-52660642
E. info@urbos.de

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Wie sollen sich Gewerbe und Einzelhandel entlang der Potsdamer Straße künftig entwickeln? Ein Leitbild für die gewerbliche Entwicklung der Potsdamer Straße.

Galerien, lokale Läden, Medienunternehmen, Casinos, Hotels – Vielfalt, Widersprüche und tolerantes Nebeneinander prägen das Gesicht der Potsdamer Straße. Nach Zeiten des Stillstands ist die Potsdamer Straße wieder in Bewegung geraten. Seit 2008 entdeckten zahlreiche Galerien die Straße für sich, neue Hotels entstanden, die zentrale Lage macht das Gebiet zu einem attraktiven Gewerbestandort. Die Potsdamer Straße ist wieder einmal dabei, sich neu zu definieren. Wie soll sich die Potsdamer Straße weiter entwickeln? Welche Erwartungen stellen alte und neue Anwohner? Zur Beantwortung der Fragen initiierten die Quartiersma-nagements Tiergarten-Süd und Schöneberger Norden die Entwicklung eines Leitbilds für die Potsdamer Straße.

Öffentliche Auftakt- und Informationsveranstaltung am 17.02.2015 am Dienstag, 17. Februar 2015, 18.00 Uhr, Forum der Commerzbank, Eingang Bülowstraße 80, 10783 Berlin

Begrüßung: Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung von Berlin-Mitte, Christian J. Hassel, Mitglied der Geschäftsleitung, Commerzbank AG
Einführung: Jörg Krohmer, Quartiersmanagement Magdeburger Platz – Tiergarten Süd, Ute Großmann, Quartiersmanagement Schöneberger Norden
Moderation / Vorstellung Leitbildprozess: Kerstin Lassnig, urbos
Statement: Regine Wosnitza, Sulaf Ahmed, IG Potsdamer Straße

Auf der Auftakt-Veranstaltung am 17. Februar 2015 wurden die ersten Ergebnisse von Recherchen und Inter-views mit Grundstückseigentümern, Einzelhändlern, Unternehmern, Interessenvertretern und Anwohnern vorgestellt und diskutiert: Was ist charakteristisch, was stört, was fehlt, was wird erwartet, befürchtet und gewünscht? Im Mittelpunkt des Prozesses stehen die Akteure des Umfeldes der Potsdamer Straße. Im Rahmen von Einzelgesprächen, eines Online-Dialogs und verschiedener Workshops sind alle eingeladen, ihre Erwartungen und Vorstellungen zur Entwicklung von Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe einzubringen. Aus den Ergebnissen soll dann das Leitbild für die Potsdamer Straße entwickelt werden.

Der Leitbildprozess wird fortgesetzt mit einem Online-Dialog auf den Webseiten der Quartiersmanagements und weiteren Workshops. Alle Interessierten sind eingeladen, sich mit ihren Ideen, Wünschen und Fragen in den Prozess einzubringen.

Kontakt:

www.tiergarten-sued.de
www.schöenerger-norden.de

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